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Plakette für Veranstaltungsstätten ist unnötige Hürde

Fazekas_Ulram_Wolf_Plakette

Eine „Schikane für alle Ehrenamtliche“ ist der rot-blaue Beschluss zur Plakette für Veranstaltungsstätten in der heutigen Landtagssitzung. Das ist eine Verhöhnung der Vereinsfunktionäre. Statt Entbürokratisierung werden neue Hürden beschlossen.

 Die rot-blaue Mehrheit hat heute im Landtag eine Plakette für Veranstaltungsstätten und damit eine zusätzliche Bürokratie für die vielen Ehrenamtlichen in diesem Land beschlossen. Ab sofort muss bei einer Veranstaltungsstätten eine Tafel mit rotgelben Ring von der zuständigen Behörde angebracht werden. Diese Maßnahme bringt keine Verbesserungen und keinen Mehrwert. Das einzige, was dadurch erreicht wird, ist die Einführung einer neuen Verwaltungsstrafe und einer neuen Auflage für Ehrenamtliche. Wer diese Plakette nicht oder nicht korrekt anbringt, wird mit einer Verwaltungsstrafe mit bis zu 3600 Euro bestraft.

„Entlastungen werden wieder aufgehoben“

Die Volkspartei hat sich 2016 massiv für Erleichterungen im Vereinswesen eingesetzt. Wir haben es auf Bundesebene durch Gesetzesänderungen geschafft, die Vereine und Vereinsfeste zu retten, im Burgenland ticken die Uhren rückwärts. Auf der einen Seite will man entbürokratisieren, auf der anderen Seite schafft Rot-Blau mit dem heutigen Beschluss neue unnötige Hürden.

„Rot-Blau beschließt Schikane für Ehrenamtliche“

Gerade im Jahr des Ehrenamtes, das die SPÖ heuer abfeiert, ist es mehr als verwunderlich, warum man die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen im Burgenland zusätzlich erschwert. Vereine und Gemeinden zu bestrafen, wenn sie zwar eine Genehmigung für die Veranstaltungsstätte aber keine Tafel angebracht haben, gleicht einer Schikane.