Der persönliche Blog von
23 Jahre, Student, JVP Landesobmann…

Ergebnisse der JVP Landeskonferenz

JVP

Sagartz, Wolf

Unter dem Motto „Die Weitblicker. Die Visionäre. Deine Zukunft!“ stand die diesjährige Landeskonferenz der Jungen ÖVP Burgenland. Das Kernstück der Konferenz bildeten die Workshops, die die Themenbereiche Bildungsstandort Burgenland, Jugendarbeitslosigkeit und Generationengerechtigkeit behandelten.

Workshop Jugendarbeitslosigkeit:

Zur Zeit sind 1.287 Jugendliche von 15-24 Jahren arbeitslos im Burgenland, das sind mehr als 30 % als im Vorjahr. 312 Lehrstellensuchenden stehen 84 offene Lehrstellen gegenüber.

  • Da von der Arbeitslosigkeit die meist betroffenen Menschen jene ohne Ausbildung sind, ist die Imageverbesserung des Lehrberufes und der Polytechnischen Schule ist ein wesentlicher Faktor und muss weiterhin permanent forciert werden. Dabei ist es uns aber auch wichtig, vor dem Antritt eines Lehrberufes, über diesen ausführlich zu berichten, um nachträgliche Enttäuschungen zu verhindern.
  • Zusätzlich erscheint es sinnvoll, „Berufsorientierung“ als eigenen Gegenstand in den Hauptschulen und Unterstufen der Gymnasien einzuführen. Die Modernisierung der Um- bzw. Weiterschulung des AMS muss in den Augen der Jungen ÖVP ebenfalls überdacht werden.

Workshop Bildung:

Im Rahmen des Workshops wurde der Bildungsstandort Burgenland beleuchtet und nach Verbesserungen im Bildungsbereich gesucht.

  • Die Junge ÖVP fordert, das Angebot für Ausbildung und Fortbildung in Form von „Aufklärungstagen“ besser zu bewerben und verpflichtend in Schulen anzubieten. Informationstage über Bildungsangebote für die Unterstufe bzw. Hauptschule sowie das Studienangebot für zukünftige Studenten im Maturajahr.
  •  Einerseits sollte ein „e-Portfolio“ eine Stärken-Schwächen-Analyse jedes einzelnen Schülers in allen Schultypen und bereits in Volksschule durchgeführt werden. Andererseits  sollte die Einführung der „LifeLongLearning“-Card, ähnlich der eCard, alle Bildungsabschlüsse und Zusatzqualifikationen dokumentieren und auch Vergünstigungen für bildungswillige und wissbegierige Jugendliche bringen.

Workshop Generationsgerechtigkeit:

Bei der aktuellen Debatte um den Generationenvertrag plädiert die Junge ÖVP auf das Einsehen aller Altersgruppen, nicht nur für die jetzige junge Generation, sondern auch für alle kommenden jungen Menschen die Zukunft zu sichern. Die Junge ÖVP bezieht hier klar ihren Standpunkt: Im Dialog und in Zusammenarbeit mit den Senioren an Lösungen arbeiten.

  • Mehr Platz im öffentlichen Raum (Fernsehen, Zeitung und Radio) für Jugendliche schaffen, kann die Brisanz dieses heiklen Themas verdeutlichen. Eigene Kolumnen und Beiträge, welche fixierte bestimmte Mindestmaße erreichen müssen, sollen der Gesamtbevölkerung ein Bild von der Lebenssituation und den Ängsten der Jugendlichen geben.
  • Um die Fakten klar darzulegen, soll eine „Bilanz der Generationen“ eingeführt werden. Zusätzliche Aufnahme der Aufzeichnung, welche Ausgaben für welche Generationen umgesetzt wurden, eine Finanzierung muss daher entweder über ein Plus bei der anderen Generation oder einsparen bei der erhaltenden Generation erfolgen. Das Abschieben auf die nächsten Generationen soll damit verhindert werden.

„Wir sind diejenigen, die konkrete Ideen zur Problemlösung in der burgenländischen Jugendpolitik liefern und versuchen Barrieren mit konstruktiven Konzepten zu überwinden.“ betont Christoph Wolf abschließend.

Sagartz: Bringe JVP-Inhalt 1:1 in die Klubarbeit und den Landtag ein

ÖVP-Jugendsprecher Christian Sagartz ist der Garant dafür, dass die erarbeiteten Ideen und Vorschläge der Jungen ÖVP im Klub und auch in der Landtagssitzung Gehör und Anklang finden. „Jedes Thema ist es mir persönlich wert, innerhalb der ÖVP Burgenland als Multiplikator zu wirken.“ versichert Jugendsprecher Christian Sagartz.

Neuerliche Anfragen an Niessl

Im Rahmen des Landesjugendforums, der Vereinigung aller Jugendvereine im Burgenland, wurde einstimmig beschlossen, volle Transparenz in die Jugendförderung aller Regierungsmitglieder zu bekommen. Meine Anfragen im Landtag wurden von Niessl nur unzureichend und ungenügend beantwortet – alle übrigen Regierungsmitglieder der SPÖ haben informativ geantwortet. „Deshalb habe ich heute erneut eine Anfrage an LH Niessl gerichtet.“ so Sagartz.

Die SPÖ versucht bereits jetzt, Wahlkampf zu führen. Mit unzähligen Personalrochaden in den Gremien, einer mittlerweile zum vierten Mal präsentierte Jugendoffensive und einer neuen Homepage verfehlt die SPÖ ihr propagiertes Ziel klar, Jugendliche anzusprechen und für Jugendliche einzutreten. Das Hinterherhinken der SPÖ in Sachen web2.0 und Neuer Medien ist bezeichnend. „Eine Party in Mattersburg und eine neue Homepage sind noch lang keine Jugendinitiative!“ so Sagartz abschließend.

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